Die Leonberger sind wegen ihrer Familienfreundlichkeit beliebet Hunde. Aber man sollte aufpassen, dass man einen Leonberger nur von einem registrierten Züchter bekommt. Wo aber findet man vertrauenswürdige Züchter?

Am besten geht man zum Deutschen Club für Leonberger Hunde. Hier findet man eine Menge Informationen über diese Hunderasse. Der Club arbeitet auch in einem Forschungsprojekt mit der Tierärztlichen Hochschule in Hannover zusammen, die der Artreinheit und -Erhaltung dient.

Wichtiger aber ist, dass man hier eine Liste der zugelassenen Züchter findet. Der DCLH ist dem internationalen Zuchtverband FCI angeschlossen und folgt dessen Zuchtstandards. Das bedeutet auch, dass Leonberger Welpen nicht billig sind. Man kann von einem Preis von 1400 Euro für einen reinrassigen Welpen aus guter Zucht ausgehen.

Um zur Zucht zugelassen zu werden, müssen Hunde auf ihre Gesundheit getestet werden. Das geschieht in einer tierärztlichen Untersuchung. Dabei wird auch eine Röntgenaufnahme gemacht, die vor allem zeigen soll, ob der Hund Hüftprobleme hat. Eine solche Aufnahme darf frühestens im Alter von 18 Monate gemacht werden.

Die Unterkünfte für Zuchthunde, vor allem der Bereich für die Welpen müssen sauber und geräumig sein. Der Bereich wo die Hunde schlafen muss zugfrei und trocken sein. Die Hündin muss aber auch Raum haben, um sich zurückziehen zu können. Grundregel ist: Je mehr Platz vorhanden ist, umso besser.

Für jeden Hund muss es ausserdem ein DNA-Profil geben um nachweisen zu können, dass es keine Einkreuzungen gegeben hat. Eine Hündin darf nur einmal im Jahr werfen, das Mindestalter beträgt 20 Monate. Nach Vollendung des 8 Lebensjahres darf eine Hündin nicht mehr gedeckt werden. Rüden dürfen aber darüber hinaus zum Decke eingesetzt werden, wenn sie gesund sind. sollte eine Hündin mehr als acht Welpen haben, muss sie 14 Monate pausieren, bevor sie erneut gedeckt werden darf. Eine Hündin, die mehr als zwei Kaiserschnitte hatte, darf nicht mehr für die Zucht eingesetzt werden.