Viele Menschen träumen davon, mit einer eigenen Hundezucht ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Meist ist es die Nähe zu den treuen Vierbeinern, die diese Art des Geld verdienens sehr attraktiv wirken lässt. Jedoch gibt es viele Aspekt, die oft nicht bedacht werden, bevor man die Entscheidung zur Zucht trifft. In diesem Artikel sollen einige Denkanstöße gegeben werden, damit das Geschäft mit den Vierbeinern auch funktioniert.

Erfahrungen

Viele Hundebesitzer meinen, dass Erfahrungen in der Haltung von Hunden ausreichen. Dies stimmt aber nicht ganz. Gerade Welpen haben besondere Bedürfnisse – außerdem gibt es zwischen den Hunderassen zum Teil große Unterschiede, was die Aufzucht angeht.

Deshalb sollte man sich vorher genau informieren, was man bei der jeweiligen Rasse beachten muss.

Kosten der Aufzucht

Eine Zucht kostet – wie fast jedes Gewerbe – zuerst einmal eine Menge Geld. Neben den nötigen Rückzugs- und Schlafmöglichkeiten kommen hierzu noch Kosten für Futter, die Deckung des Muttertieres und teils sehr hohe Tierarztkosten. Des Weiteren sollte man beachten, dass auch Steuern und andere Gebühren fällig werden. Auch Kosten für Werbung können schnell einen Großteil der Aufwendungen ausmachen.

Angebot und Nachfrage

Sicherlich ist es jedem Züchter überlassen, auf welche Rase er sich kozentriert. Trotzdem sollte man aus wirtschaftlichen Gründen gut überlegen, welche Hunde man gut verkaufen kann und welche Hunderassen schon viele andere Menschen züchten. Generell gilt: Je seltener oder beliebter eine Rasse, desto besser lassen sich die Tiere verkaufen.

Gesetzliche Bestimmungen

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es in Deutschland für alles ein Gesetz oder Richtlinien gibt. Hier gilt speziell die Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV), doch auch im Bereich der Steuern gilt Vieles zu beachten. Es ist immer sinvoll, sich zumindest für letzteres einen Steuerberater oder eine Kanzlei mit ins Boot zu holen, um hohe Nachzahlungen oder sogar Strafverfahren abzuwenden.

Auch beim Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) sollte man sich vorher kundig machen, um nachträglichen Ärger zu vermeiden.